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stars and steps

who cares?

Musik von George Gershwin

Choreographie von George Balanchine

Bühne und Kostüme: Dorin Gal

 

rossini cards

Musik von Gioacchino Rossini

Choreographie von Mauro Bigonzetti

Bühne und Kostüme: Helena de Medeiros

 

„Musik ist der Boden, auf dem wir tanzen.“

Mit seinen mehr als 425 Choreographien hat er Tanzgeschichte geschrieben.

Der gebürtige Georgier George Balanchine (1904 –1983) zählt zu den bedeutendsten und wegweisenden Choreographen des 20. Jahrhunderts.

Seine Karriere begann bei Sergej Djagilews legendären Ballets russes.

Mit seinen eigenen Ensembles, „Les Ballets" und „American Ballet“,

befreite er den Tanz von den Fesseln und Zwängen der Balletttradition

und machte ihn zu einer Kunstform für sich.

1970 schuf Balanchine in New York seine atemberaubende Choreographie

Who cares zu Musik von George Gershwin „Schritt für Schritt spielen wir Trumpf um Trumpf aus...“

Eine ähnliche Pionierfunktion, wie George Balanchine sie für den Tanz

des 20. Jahrhunderts inne hat, hat der italienische Choreograph Mauro

Bigonzetti für das 21. Jahrhundert übernommen. Seine Arbeiten sind

gekennzeichnet durch Vielfalt der Stile und Ausdrucksformen, ästhetische

Brüche verankern seine Kreationen im zersplitterten Weltempfinden

unserer Zeit. Verbindungsglied zwischen den unterschiedlichen

Arbeiten Bigonzettis ist die Verinnerlichung aller Bereiche der Kunst.

Ob bildende Kunst, Drama, Poesie, Musik – Bigonzetti führt sie in seinen

Choreographien zusammen und gibt ihnen so ihren besonderen

Ausdruck. Mit seiner vielschichtigen Arbeit Rossini Cards stellt er sich

der fordernden Musik seines Landsmannes, der wie Bigonzetti Kunst als

eine Mischung aus Unterhaltung und Katharsis sah.


 
 
         
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