Premiere | 21. Februar 2009
die italienerin in algier
Dramma giocoso in zwei Akten
Text von Angelo Anelli
Musik von Gioacchino Rossini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertitel
Mustafa, der Bey von Algier, ist seiner Frau Elvira überdrüssig. Er will sie mit seinem Sklaven Lindoro, einem italienischen Kriegsgefangenen, verheiraten, denn ihn selbst verlangt nach einer rassigen Italienerin...
Die Liebe führt zu gefährlichen Ufern.
Zufällig ist gerade eine vor der Küste gestrandet. Die schöne Isabella ist auf der Suche nach ihrem Verlobten, der – noch zufälliger – ausgerechnet Lindoro ist. So beginnt ein Verwirr- und Verwechslungsspiel. Masken fallen wie Mauern. Witz und Ironie geben sich ein Stelldichein mit tieferer Bedeutung …
Das Fremde lockt!
Inspiriert durch die Expedition Napoleons nach Ägypten und das Schicksal der Mailänderin Antonietta Frapolli im Harem des algerischen Bey, lässt Rossini 1813 – drei Jahrzehnte nach Mozarts Entführung aus dem Serail – Vertreter zweier unterschiedlicher Kulturen aufeinander prallen.
Die Heimat ruft …
Eine reizvolle Komödie mit Hintersinn? Ein Beitrag zur aktuellen Diskussion über das Zusammenleben von Völkern? Rossini lässt viele Deutungsmöglichkeiten zu. Denn er kannte die Wunderwaffe der Versöhnung im Völker- und Geschlechterkrieg – das Lachen....
Inszenierung: Gregor Horres
Bühnenbild: Jan Bammes
Kostüme: Yvonne Forster
Matinee am 15. Februar 2009
Premiere am 21. Februar 2009